Pfadis trotzten den Naturgewalten
Streng nach dem Motte „Wagt es“ fuhren letztes Wochenende 14 Mitglieder des Pfadfindertrupps „Neil Armstrong“ nach Österreich zum Raften. Am ersten Tag stand die Imster Schlucht auf dem Programm. Das Wildwasser des Inn, der sich an dieser Stelle durch seine besonders hohen Wellen auszeichnet, konnte nur durch den gemeinsamen Einsatz der gesamten Bootsmannschaft bezwungen werden. Nachdem jeder sein anfänglich mulmiges Gefühl überwunden hatte, genossen alles das schnelle Auf und Ab in dem spritzenden Wasser in vollen Zügen. Nachdem die 18 Kilometer lange Strecke viermal gefahren war, traf man sich abends auf dem Campingplatz, um eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen und in gemütlicher Atmosphäre Lieder zu singen. Am nächsten Tag lernten die Pfadis den Reschenpass einmal von einer anderen Seite kennen: Sie hatten viel Spaß, als sie mit dem Raftingboot den engen Fluss herunterschossen. In vielen großen und kleinen Wellen wurden die Insassen des Bootes hin und her geworfen. Klatschnass, am Ende ihrer Kräfte, aber glücklich über das gelungene Abenteuerwochenende, traten die Pfadfinder am Sonntagabend die Heimreise an.